Dokumentart:
Norm
Titel (deutsch):
Technische Regeln für Trinkwasser-Installationen - Teil 500: Druckerhöhungsanlagen mit drehzahlgesteuerten Pumpen
Titel (englisch):
Codes of practice for drinking water installations - Part 500: Pressure boosting stations with RPM-regulated pumps
Originalsprachen: Deutsch
Einführungsbeitrag:

Dieses Dokument wurde vom DIN-DVGW-Gemeinschaftsarbeitsausschuss NA 119-07-07 AA "Trinkwasser-Installation" im DIN-Normenausschuss Wasserwesen (NAW) erarbeitet. In DIN EN 806-2:2005-06, Abschnitt 15, werden die Planungs- und Ausführungsgrundsätze für Druckerhöhungsanlagen unabhängig von der Drehzahlsteuerung behandelt. Die Betriebsweise mit konstanter Drehzahl kann zu Druckschwankungen führen und erfordert häufig Membrandruckbehälter auf der Vor- und Enddruckseite, die hygienische Beeinträchtigungen der Trinkwasserbeschaffenheit erzeugen können. Die Planungs- und Ausführungsanforderungen in dieser Norm DIN 1988-500 "Druckerhöhungsanlagen mit drehzahlgesteuerten Pumpen" ermöglicht die Umsetzung der erhöhten Anforderungen an Komfort, Hygiene und Energieeffizienz. Mit dieser Anlagenkonzeption kann auf Membrandruckbehälter in der Regel verzichtet und ein konstanter Druck innerhalb des Kennlinienbereiches eingehalten werden. Diese eigenständige nationale Norm wird in die Technischen Regeln für Trinkwasser-Installationen (TRWI), die aus europäischen Normen und nationalen ergänzenden Bestimmungen bestehen, eingefügt. Diese Norm wurde im Einvernehmen mit dem DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein aufgestellt. Sie ist als Technische Regel des DVGW in das Regelwerk Wasser des DVGW einbezogen worden.

Änderungsvermerk:

Gegenüber DIN 1988-500:2011-02 wurden folgende Änderungen vorgenommen: a) Aufnahme trinkwasserhygienischer Aspekte; b) Aufnahme Abschnitt Werkstoffe; c) Überarbeitung der Prinzipdarstellungen von Ausführungen von Druckzonen mit der differenzierten Betrachtung für PWC- und PWH-Installationen; d) Erweiterung der Anforderungen an den Aufstellungsort; e) Überarbeitung des Abschnitts zu Förderstrom; f) Präzisierung der Anforderungen für den mittelbaren Anschluss.